Maus/-Ratten-IGF-I ELISA- ist geeignet für IGF-I Bestimmungen in Maus- und Rattenseren und Plasmen
- hochsensitiv: 0.029 ng/ml analytische
- Sensitivität; benötigtes Probenvolumen ist sehr klein
- ist schnell: Inkubationszeit insgesamt nur 2 Stunden
- Einzel-Standards mit 0,5; 2,5; 6; 12; 18 ng/ml rekombinantem IGF-I sind im Kit enthalten.
- 2 Kontrollseren zur Qualitätssicherung
- verwendet hochaffine Antikörper gegen m/r-GF-I
- Testplatten enthalten einzeln abbrechbare Vertiefungen
Verwendungszweck
Messung von IGF-I in Maus- und Rattenseren und Plasmen.
Einführung
Neben unterschiedlichen Zellkulturmodellen sowie Studien am Menschen stellen Maus und Ratte einen geeigneten Modellorganismus für präklinische Studien dar. Aus diesem Grund wurde der vorliegende Testkit entwickelt. Er soll als Werkzeug für die Messung von IGF-I im Maus-/Rattenmodell im Rahmen der Grundlagenforschung und präklinischer Studien dienen.
Im Folgenden wird, auch wenn ein Vergleich von Mensch und Maus-/Ratte nur begrenzt möglich ist, als Hintergrundinformation das IGF-I System beim Menschen kurz dargestellt. Insulin-like growth factors (IGF)-I und-II spielen eine Schlüsselrolle bei der Regulation von Proliferation, Differenzierung und spezifischer Funktionen vieler Zelltypen (1-3). IGF-I ist identisch mit Somatomedin C (Sm-C) (4) und hat ein Molekulargewicht von 7649 Dalton (5). Seine wichtigsten Regulatoren sind das Wachstumshormon (WH) und die Ernährung.
Im Gegensatz zu vielen anderen Hormonen sind IGFs mit hoher Affinität an spezifische Bindungsproteine (IGFBP) gebunden. Sieben verschiedene Bindungsproteinen sind derzeit bekannt (7,8,22). Sie binden entweder IGF-I und IGF-II mit ähnlicher Affinität oder weisen eine Präferenz für IGF-II auf (9,10). Ein Hauptproblem bei der Messung von IGF-I resultiert aus der Interferenz mit IGFBPs im Assay. Die direkte Bestimmung in unbehandelten Serumproben (11) führt zu falschen Ergebnissen, weil auf Grund der extrem langsamen Dissoziation des IGF-I/IGFBP-3-Komplexen während der Assay-Inkubationszeit nur ein Teil des IGF-I der Messung zur Verfügung steht. In Abhängigkeit vom Verhältnis von IGF-I zu IGFBPs in der Probe kommt es zu Interferenzen:
Um diese Schwierigkeiten zu umgehen, wurde ein einfacher Assay entwickelt, der vor der eigentlichen Messung keine besondere Probenvorbereitung erfordert, abgesehen von einer Ansäuerung oder Verdünnung in einem speziell zusammengesetzten Puffersystem.
Für konkrete Daten konsultieren Sie bitte die Arbeitsanweisung in der Download Box oben auf der rechten Seite.