ANA-Hep2 Screen ELISA
- Regulatorischer Status
- EU: CE
- Kit Größe
- 12 x 8
- Methode
- ELISA
- Inkubationszeit
- 3 x 30 min
- Standardbereich
- cut-off control
- Probe / Vorbehandlung
- 10 µL serum
- Substrat / Isotop
- TMB 450 nm
ANA-HEp-2 Screen ELISA ist ein Festphasen-Enzymimmunoassay, der die qualitative Gesamtbestimmung von Antikörpern der Subklasse IgG gegen Hep2 Zellen in humanem Serum erlaubt. Jede Kavität ist mit lysierten Hep2 Zellen beschichtet. Der Test detektiert mit jeder Kavität Gesamt-ANAs gegen Doppelstrang-DNA (dsDNA), Histone, SS A (Ro), SS-B (La), Sm, snRNP/Sm, Scl-70, Jo-1 und Centromer-Proteine sowie Seren, die im Hep2 Immunfluo-reszenztest (IFT) positiv sind.
Der Test dient der Diagnose von systemischen rheumatischen Erkrankungen wie systemischer Lupus erythematodes (SLE), Mischkollagenosen, Sklerodermie, Sjögren-Syndrom, Polymyositis und Dermatomyositis.
Anti-nukleäre Antkörper (ANA) sind gegen eine Vielzahl nukleärer und cytoplasmatischer Antigene gerichtet und treten mit hoher Frequenz bei systemisch rheumatischen Erkrankungen auf. Ihre Bestimmung ist daher für die Differentialdiagnose ein bedeutendes Hilfsmittel. So sind beispielsweise SS-A (Ro)- und SS-B (La)-Antikörper mit SLE und dem SjögrenSyndrom (SS) assoziiert, anti-dsDNA Antikörper und anti-Sm Antikörper mit SLE, Antikörper gegen Histone mit SLE und dem Medikamenten-induzierten Lupus, anti-RNP-Antikörper mit Mischkollagenosen und SLE, anti-Scl-70 Antikörper mit Sklerodermie (progressive systemische Sklerose, PSS), anti-Jo-1 Antikörper mit Polymyositis und Dermatomyositis und Antikörper gegen Centromer-Proteine mit dem CREST-Syndrom.
Für die Detektion von ANAs war der indirekte Immunfluoreszenz-Test (IFT) an eukaryotischen Zellen wie HeLa und Hep2 Zellen bisher die Methode der Wahl. Der IFT ist zwar eine sensitive Methode, die Testung einer großen Anzahl an Seren ist jedoch mühsam. Zudem kann das Testsystem aufgrund der Interpretation der Testergebnisse durch das Laborpersonal und der Unterschiede der Fluoereszenzmikroskope gewissen Fehlern unterliegen. Das ELISA Testsystem bietet daher eine exzellente Alternative zum IFT, um Patientenseren nach klinisch relevanten ANAs zu screenen.
Die Spezifität der einzelnen ANAs kann durch Testung mit spezifischen ELISAs, die die entsprechenden spezifischen Antigene verwenden, bestimmt werden. Dies erlaubt eine einfache und zuverlässigere Differenzierung der ANAs nach ihrer Spezifität.
Die 1:101 verdünnten Serumproben werden in den Kavitäten, welche mit dem spezifischen Antigen beschichtet sind, inkubiert. Hierbei binden spezifische Antikörper aus dem Patientenserum, wenn vorhanden, an das Antigen auf der Platte; ungebundene Serumkomponenten werden im folgenden Waschschritt weggewaschen. Anschließend werden anti-Human Immunoglobuline, die mit Meerrettich-Peroxidase markiert sind (Konjugat), zugegeben. Während einer Inkubation binden diese an den zuvor gebildeten Antigen-Antikörper-Komplex, nicht gebundene Immunglobuline werden im folgenden Waschschritt entfernt. Der Nachweis gebundener Antikörper erfolgt mit einer enzymatischen Farbreaktion (blau) des Substrates, die mit verdünnter Säure abgestoppt wird (Farb-umschlag nach gelb). Die Intensität der Farbentwicklung des Chromogens ist abhängig von der an den Antigen-Antikörper-Komplex gebundenen Konjugatmenge und somit direkt proportional zur Antikörperkonzentration im Serum.
Für konkrete Daten konsultieren Sie bitte die Arbeitsanweisung in der Download Box oben auf der rechten Seite.
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