Leptospira IgG ELISA
- Regulatorischer Status
- EU: CE
- Kit Größe
- 12 x 8
- Methode
- ELISA
- Inkubationszeit
- 1 x 1h, 1 x 30min, 1 x 15min
- Standardbereich
- cut-off index
- Probe / Vorbehandlung
- 10µL serum, plasma
- Substrat / Isotop
- TMB 450nm
Die Leptospirose (Morbus Weil) ist weltweit die wahrscheinlich am weitesten verbreitete Zoonose. Sie wird durch Spirochäten der Gattung Leptospira verursacht, die sowohl den Menschen, als auch ein breites Spektrum an tierischen Wirten infizieren können. Die Leptospirose tritt in tropischen und subtropischen Ländern deutlich häufiger auf als in Regionen mit gemäßigtem Klima. Die Erkrankung zeigt einen saisonalen Verlauf: in gemäßigten Breiten, in denen die Temperatur den limitierenden Faktor für das Überleben der Leptospiren darstellt, ist der Höhepunkt der Erkrankungsfälle im Sommer oder Herbst; in warmen Klimaten findet man die höchste Inzidenz während der Regensaison, da ansonsten eine rasche Austrocknung das Überleben der Leptospiren verhindern würde. Natürliche Reservoire der pathogenen Spezies Leptospira interrrogans umfassen Nager sowie eine Vielzahl domestizierter Säugetiere (z. B. Schweine, Rinder und Hunde). Leptospiren besiedeln in ihrem natürlichen Wirt das Lumen der Nierentubuli und werden mit dem Urin ausgeschieden. Der Mensch kann sich durch direkten oder indirekten Kontakt mit dem Urin infizierter Tiere anstecken. Leptospiren erhalten Zugang zum menschlichen Blutkreislauf über kleinere Hautverletzungen (Schnitte, Abschürfungen) oder über die Schleimhäute bei Kontakt mit feuchter Erde, Vegetation und kontaminiertem Wasser, beim Umgang mit Geweben infizierter Tiere und über Nahrung und Trinkwasser. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist nur in seltenen Fällen beschrieben worden. Die Inkubationszeit der Leptospirose beträgt gewöhnlich 5-14 Tage, mit einer Spannweite von 2-30 Tagen. Das Spektrum klinischer Symptome ist äußerst vielfältig. Die überwiegende Mehrheit der Leptospira-Infektionen ist entweder subklinisch oder verläuft sehr mild und heilt ohne Komplikationen aus. Klinische Manifestationen der Leptospirose reichen von milden Grippeähnlichen Symptomen bis hin zu schweren, lebensbedrohlichen Formen, charakterisiert durch Gelbsucht, Nierenversagen und schwere pulmonale Hämorrhagien. Häufig wird ein biphasischer Krankheitsverlauf beobachtet. Eine akute oder septikämische Phase geht nach ungefähr einer Woche in eine Immunphase über, die durch Antikörperproduktion und Ausscheidung der Leptospiren im Urin gekennzeichnet ist. Die meisten Komplikationen der Leptospirose sind mit der Lokalisierung der Leptospiren innerhalb der Gewebe während der Immunphase assoziiert und liegen in der Immunantwort des Körpers begründet. Das klassische Syndrom der Weil-Krankheit stellt nur die schwerste Ausprägung dar. Sie ist gekennzeichnet durch Gelbsucht, Nierenversagen, Hämorrhagie und Myokarditiden mit Arrhythmien. Nachweis des Erregers bzw. der Infektion durch • Erregernachweis: Dunkelfeldmikroskopie, Kultur aus Blut, Urin, Liquor oder Gewebeproben • PCR • Serologie: Mikroskopischer Agglutinationstest (MAT), ELISA.
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