Leishmania IgG ELISA
- Regulatorischer Status
- EU: CE
- Kit Größe
- 96
- Methode
- ELISA
- Inkubationszeit
- 1 x 1h, 1 x 30min, 1 x 15min
- Standardbereich
- cut-off Index
- Probe / Vorbehandlung
- 10 µL Serum
- Substrat / Isotop
- TMB 450 nm
Leishmania sind Protozoen aus der Familie der Trypanosomatidae. Sie sind die Erreger der Leishmaniosen. Es handelt sich dabei um mehrere Krankheitsbilder, die sich bezüglich ihres Manifestationsortes, ihrer Prognose und ihres geographischen Auftretens erheblich voneinander unterscheiden. Es werden drei klinische Entitäten unterschieden: die generalisierte, viszerale Form, die kutane und die mukokutane Form. Hauptvektoren sind weibliche Schmetterlingsmücken, hauptsächlich der Gattung Phlebotomus und Lutzomyia (Sandmücken), die nur im tropischen und subtropischen Klima vorkommen. Sie stechen nachts und nehmen dabei die Erreger auf, die im Darm der Mücke einen temperaturabhängigen Entwicklungszyklus durchmachen. Die Übertragung auf den Menschen erfolgt mit dem Stich des Insekts oder durch Mikroläsionen der Haut, wenn die Mücke zerdrückt wird. Im Menschen werden die Leishmanien hauptsächlich von Makrophagen aufgenommen, wo sie sich vermehren können. Durch Zerstörung der Wirtszelle werden Erreger frei und können neue Zellen befallen. Die Parasiten existieren in zwei Formen, der amastigoten Form (in den Phagolysosomen der Makrophagen des Wirts) und der promastigoten Form (im Stechrüssel der Mücke). In den Makrophagen bilden sie runde, unbewegliche Amastigoten (3-7 mm Durchmesser). Die Makrophagen werden während des Blutmahls von der Mücke aufgenommen und die Amastigoten im Magen freigesetzt. Dort entwickeln sie sich zur beweglichen, elongierten (10-20μm), Flagellen tragenden promastigoten Form. Diese vermehrt sich und wandert in die Speicheldrüsen des Insekts. Gegenwärtig sind etwa 12 Millionen Menschen in 88 Ländern, von denen 72 zu den Entwicklungsländern zählen, von Leishmaniosen betroffen. Die jährliche Inzidenz an Neuerkrankungen liegt bei etwa 2 Millionen (ca. 1-1,5 Millionen Fälle kutane Leishmaniose, 500.000 Fälle viszerale Leishmaniose). Schwere Beeinträchtigungen des Immunsystems (z. B. HIV) erhöhen das Risiko eine viszerale Verlaufsform zu entwickeln.
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