Bordetella PT IgA ELISA
- Regulatorischer Status
- EU: CE
- Kit Größe
- 12x8
- Methode
- ELISA
- Inkubationszeit
- 1 x 1 h, 1 x 30 min, 1 x 15 min
- Standardbereich
- 0 - 50 IU / mL
- Probe / Vorbehandlung
- 10 µL serum, plasma
- Substrat / Isotop
- TMB 450 nm
Enzymimmunoassay zur quantitativen Bestimmung von IgA Antikörpern gegen Bordetella pertussis in Humanserum oder Plasma (Citrat). Bordetella pertussis ist ein respiratorischer Erreger, der Pertussis (Keuchhusten), eine lokalisierte Infektion des Flimmerepithels der Atemwegsschleimhäute, hervorruft. Pertussis ist gekennzeichnet durch anfallsweise auftretende Hustens töße (Stakkatohusten), die oft von einem inspiratorischen Ziehen begleitet sind. B. pertussis kommt weltweit vor. Global treten 20-40 Millionen Pertussis-Fälle pro Jahr auf, 90 % davon in Entwicklungsländern. Es gibt jedes Jahr bis zu 400 000 Todesfälle, hauptsächlich bei Säuglingen. Die Erkrankung zählt zu den klassischen Kinderkrankheiten, betrifft inzwischen aber auch zunehmend Erwachsene. Der Erreger produziert Toxine, die eine lokale Schädigung des zilientragenden Epithels verursachen, was zu längerer Krankheit und Keuchhusten führt. Das Krankheitsbild variiert je nach Alter und vorausgegangener Exposition oder Impfung. Bei gesunden, geimpften Personen sind schwere Verläufe selten. Komplikationen und Todesfälle können bei Kleinkindern auftreten, insbesondere, wenn sie keine Grundimmunisierung gegen Pertussis erhalten haben. Neben B. pertussis können drei weitere Bordetella Spezies Erkrankungen beim Menschen auslösen: B. parapertussis, B. holmesii und B. bronchiseptica. B. parapertussis verursacht eine Pertussis-ähnliche Krankheit, die im Allgemeinen milder verläuft, da diese Bakterien kein Pertussistoxin produzieren. Koinfektionen mit B. pertussis und B. parapertussis sind nicht ungewöhnlich. Die Übertragung von B. pertussis erfolgt in erster Linie durch engen direkten Kontakt mit einer infizierten Person (Tröpfcheninfektion). Die Inkubationszeit beträgt gewöhnlich sieben bis 10 (4-21) Tage. Infizierte Personen sind am ansteckendsten während des Stadium catarrhale und des Stadium convulsivum (s. u.). Typische Pertussis-Symptome lassen sich in drei Stadien einteilen: Stadium catarrhale, Stadium convulsivum und Stadium decrementi. Die catarrhale Phase dauert etwa 1-2 Wochen und ist charakterisiert durch unspezifische Symptome wie Schnupfen, leichtes Fieber und Husten. Das zweite Stadium hält etwa 4-6 Wochen an und zeichnet sich durch verschiedene pathognomonische Symptome wie paroxysmale Hustenattacken, gefolgt von inspiratorischem Ziehen, aus. Im Stadium decrementi kommt es zu einem allmählichen Abklingen der respiratorischen Symptome. Viele Faktoren können den typischen Krankheitsverlauf verändern und zu einem atypischen Erscheinungsbild führen. Jugendliche und Erwachsene mit länger zurückliegender Impfung können weniger schwere paroxysmale Symptome aufweisen. Die wichtigste prophylaktische Maßnahme ist die aktive Immunisierung. Die quantitative immunenzymatische Bestimmung von spezifischen IgA-Antikörpern gegen B. pertussis toxin (PT) beruht auf der ELISA (Enzyme-linked Immunosorbent Assay) Technik. Mikrotiterstreifen als solide Phase sind beschichtet mit B. pertussis toxin (PT) Antigen. Vorhandene spezifische Antikörper in der Probe binden an die immobilisierten Antigene der Mikrotiterplatte. Meerrettich-Peroxidase (HRP)-konjugierte anti-human IgA-Antikörper binden an Antigen-Antikörperkomplexe in positiven Proben. Die entstandenen Immunkomplexe werden durch Blaufärbung nach Inkubation mit Tetramethylbenzidin (TMB)-Substratlösung nachgewiesen. Stoppen der enzymatischen Reaktion mit Schwefelsäure führt zu einem Farbumschlag von blau zu gelb, der einfach nachgewiesen und mit einem ELISA-Reader bei 450 nm gemessen werden kann.
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